Sommercup 2025 #6
Spielbericht: Hopfenschläger vs. Feinkost Kolinski – 5:2 Sieg im Zeichen von Legenden, Leid und Leidenschaft
Es war angerichtet. Nicht nur auf dem Spielplan, sondern auch auf der Zuschauertribüne: Das legendäre Ehepaar Booch – seit Jahrzehnten im Herzen der Kolinski-Familie – hatte endlich eine Einladung erhalten. Und wie echte Legenden es tun, kamen sie natürlich sofort. Mit ihrer Anwesenheit verliehen sie dem Spieltag Glanz und Nostalgie – und motivierten das Team zu einer weiteren Glanzleistung.
Einzelspiele – Zwischen Sternenstaub und Schmerztabletten
FJ vs. Klaus Schlumberger – 3:1
Felix „450er FJ“ Gutsmann trat an mit lockerem Handgelenk, sicherem Topspin und der klaren Mission: Galerie-Material produzieren. Schlumberger hatte im dritten Satz kurz das Gefühl, er könne was reißen – aber das war ein Irrtum. Mit 11:6, 11:7, 10:12 und 11:3 ließ FJ keinen Zweifel aufkommen: Wenn das Trikot mal sitzt, fliegen die Bälle noch schöner.
Steffäään vs. Jan Bauhofer – 3:0
Wenn einer aktuell spielt wie von einem anderen Stern, dann 450er Steffäään. Was er in Auer angedeutet hatte, war heute intergalaktische Realität: 11:3, 11:3, 11:6 – ein Spiel, bei dem die Zuschauer eher über die Flugkurven staunten als über den Punktestand. Seine neue Spielweise ist eine Mischung aus Präzision, Erfahrung und kosmischer Lockerheit.
DirtyHärry vs. Florian Meier – 0:3
Kapitän Härry kam mit neuem Holz, neuem Vorhandbelag – und Bewegungen wie in seinen Zwanzigern. Leider kamen damit auch Leistenschmerzen wie in seinen Sechzigern zurück. Gegen den sicher agierenden F. Meier war trotz starkem Start wenig zu holen. Aber: Wenn Stil zählt, war’s ein 10/10. Wenn Punkte zählen – naja, man kann nicht alles haben.
Doppel FJ & Steffäään vs. Meier / Bauhofer – 3:0
Feinkost Kolinski bleibt das Maß aller Dinge im Doppel. Mit traumwandlerischer Abstimmung, FJs druckvollem Rückschlagspiel und Steffäääns räumlicher Magie ließen sie dem gegnerischen Duo keine Chance. 11:4, 11:9, 11:7 – dabei blieb sogar Zeit für einen kurzen Blick zur Tribüne und ein Lächeln Richtung Booch.
FJ vs. Florian Meier – 3:2
Was für ein Kampf! Meier bot Paroli, zwang FJ in den Entscheidungssatz. Doch dort zeigte FJ seine ganze Reife – sowohl am Tisch als auch modisch (die Trikotärmel stören zwar noch, aber dafür sitzt der Topspin). 11:6, 11:7, 11:13, 8:11, 11:8 – großes Kino!
DirtyHärry vs. Jan Bauhofer – 1:3
Der Körper wollte nicht mehr ganz so, wie Härry wollte. Nach gewonnenem ersten Satz folgte ein Aufbäumen des Gegners – und bei Härry der Griff zur Havanna-Cola. Zwischen Krampf, Kampf und Klassiker schaffte er’s nicht mehr ganz über die Ziellinie. Aber immerhin versorgte er danach die ganze Truppe mit eiskalten Getränken und wurde vom Team gefeiert wie ein Finalsieger.
Steffäään vs. Schlumberger – 3:0
Der Schlusspunkt war wieder galaktisch. 11:6, 11:4, 11:6 – fast schon routiniert erledigte Steffäään seinen Part, als wolle er beweisen, dass der Weg nach Saarbrücken zum Bundesfinale 2025 kein Wunschtraum ist, sondern ein realistischer Kurs. Sternzeit: Jetzt!
Danksagung
Ein fettes Dankeschön an unsere treuen Fans, die uns mit lauten "Feinkost"-Rufen und selbstgemachten Pizzaschnecken verwöhnten. Und natürlich an DirtyHärry für die Versorgung mit eiskalter Havanna-Cola – FJ meinte danach, er habe sich „wie im 7. Himmel“ gefühlt. Kein Wunder bei diesem Auftritt.
Stimmen zur Tabelle
Mit sechs Siegen in sechs Spielen thront Feinkost Kolinski ungeschlagen auf Platz 1. Dahinter wird’s eng – aber das Spitzenduell gegen die TTR Hunters wurde bereits gewonnen. Der Weg ins Bundesfinale 2025 nach Saarbrücken? Jetzt offiziell freigelegt. Noch ein Spiele bis zur Perfektion – wir bleiben scharf wie Käsemesser!